Uiuiui, das war eine Woche:
- Christine
- 20. Okt.
- 3 Min. Lesezeit
Montag war ich in Wien, Dienstag „im Geschäft“, Mittwoch hatte ich bis spät abends Kurse, Donnerstag auch den ganzen Tag und zusätzlich waren die Kinder vom Kindersommer
zum Glasieren da, Freitag wieder Kurse und abends dann art & wiese Teamtreffen
und am Samstag haben wir dann wieder einmal die Werkstatt in einen Konzertsaal umgebaut, alle Töpferscheiben raus, Stühle aufgestellt, geputzt und geräumt,
sodass abends dann meine Herbstausstellung mit der Albumpräsentation des Capellmeisters im wahrsten Sinn über die Bühne gehen konnte.
Und es war wunderbar:
Sage und schreibe 60 Besucher waren da.
Schöne Musik, schöne Worte, schöne Keramik, schöne Rückmeldungen.
Danke an alle!
Familie, Freunde, Nachbarn, KursteilnehmerInnen und auch ganz viele „einfach so“.
Eine Dame aus Eichgraben zum Beispiel wusste gar nicht, dass auch Konzert ist,
sie war wegen der Tage der offenen Ateliers gekommen, ist aber dann dageblieben
und hat sich hinterher herzlich für die „Überraschung“ bedankt.
Für mich ist es sehr wertvoll, bei so einer Gelegenheit all unsere Freunde zu sehen, Schwägerinnen, Cousinen, Onkel, Tanten, Nichten und Neffen -
Menschen, die uns seit vielen Jahren begleiten,
das, was wir tun, beobachten und daran teilhaben.
Und umgekehrt, selbstverständlich.
Menschen, in deren Mitte ich mich sicher und geborgen fühle,
die unsere Entwicklung miterleben (und umgekehrt) und die immer wieder kommen.
Genauso wertvoll sind aber auch die neuen Besucher,
die, die übers Internet oder die Zeitung oder wieauchimmer von uns gehört haben
und jetzt vorbeikommen um sich das anzuschauen.
Eine Ausstellung - so freundschaftlich und privat die Atmosphäre auch sein mag -
ist doch immer auch eine geschäftliche Sache,
es ist ja meine Arbeit, die ich da präsentiere
und ich lebe davon, meine Arbeiten auch zu verkaufen.
Hier werden alle herzlich aufgenommen
und unter Umständen wird ihnen auch gleich ein Besen in die Hand gedrückt,
wenn ein Glas zu Bruch gegangen ist…
mit manchen von den „Neuen“ bleiben wir in Kontakt,
als FreundInnen oder als KursteilnehmerInnen,
so genau ist das ja oft auch gar nicht auseinanderzuhalten.
So wird die Gruppe immer größer und bunter und vielseitiger.
Unsere "Nebofeste" waren seit jeher legendär, immer ein bunter Mix aus allen Altersgruppen, jetzt kommt der Ausstellungs- und Musikteil dazu,
aber irgendwie fühlt es sich trotzdem immer noch genauso an, wie vor 20 oder 30 Jahren:
Es kommt wer mag so lange es für sie oder ihn fein ist,
es wird geplaudert und gelacht, das Buffet bestreiten wir gemeinsam
und fürs Öffnen der Sprudelflaschen finden sich immer spontane HelferInnen.
Es wird übrigens nicht nur gelacht und das finde ich oft besonders wertvoll,
diese kleinen ehrlichen Gespräche, ein bisschen Austausch zwischen Menschen,
deren Leben voll und nicht immer einfach ist, die viel beschäftigt sind
und viel erlebt haben seit sie einander zuletzt gesehen haben.
Das fühlt sich so warm an, selbst wenn die Temperaturen im Oktober immer recht frostig sind.
Nach so einem Fest sind wir immer ziemlich kaputt, der Bär und ich,
aber es hat sich allemal gelohnt und es gibt so viele kleine und größere Gespräche, Rückmeldungen und Geschichten, die uns noch lange Zeit begleiten
und beschäftigen und über die wir uns freuen.
So wie wir uns auf das nächste Mal freuen, auf das nächste Nebofest.
PS: Danke an Renate, Gitti, Kathi und Marianne für die Kuchen, an Samuel fürs Brötchen schmieren, an Frau Hase und Renate fürs Sprudelflaschen öffnen, an Uschi für die Strudel, an Herrn Hase fürs Fotografieren, an Ruth für die Regenbogensocken, an Wolfgang und Ingrid für Schoko und Wein, an Noah und Melinda und alle anderen, die mitgeholfen haben!






















