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Glasieren, glasieren, glasieren…

  • Christine
  • 17. Nov.
  • 2 Min. Lesezeit

ree

...und danach brennen, einen Ofen nach dem anderen…

damit alles noch fertig wird, bevor ich abreise.

So viele schöne Dinge sind entstanden, den Sommer über in meiner Werkstatt:

Tassen, Teller und Schalen, Eierbecher und Kerzenhalter, Fliesen, Zitronenpressen, Schildkröten, Dinosaurier, ein Mensch ärgere dich nicht Spielbrett, eine Riesenameise, ein ganzes Fußballstadion im Miniaturformat sogar…

jetzt wird alles fertig und jeden Tag kommen KursteilnehmerInnen, um ihre Arbeiten abzuholen.


Wenn man zum ersten Mal töpfert ist die Überraschung immer groß,

die Farben und Materialien verändern sich so stark während des Entstehungsprozesses,

man kann sich das vorher gar nicht vorstellen.

Ich mag die Freude in den Augen der Menschen:

„Das habe ich gemacht?! So schön ist es geworden?!“

Etwas zu gestalten macht wirklich Freude.

Auch und vor allem, wenn es zunächst gar nicht einfach ist.

Was die Arbeit an der Töpferscheibe definitiv nicht ist.


Auch meine eigene Arbeit geht für diese Saison dem Ende zu.

Die letzten Becher sind gedreht, einiges muss ich noch glasieren, aufräumen, ausliefern…

sie sind anstrengend, diese Wochen mit fertig machen und abschließen,

nichts darf vergessen werden, alles soll zu einem bestimmten Termin bereit sein.

Aber sie sind auch produktiv. Und befriedigend.

Es ist ein gutes Gefühl, fertig geworden zu sein. Abgeschlossen zu haben.

Das schafft Raum für neue Projekte.

Und ich bin wirklich schon neugierig, was mir der Winter diesmal bringen wird…


Vor ein paar Tagen war ich auf einer Veranstaltung zum Thema KI und der Tod -

ein sehr kontroverses Thema, wie ich finde.

Es war eine Gesprächsrunde in kleinem Rahmen,

ein Austausch mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen, sehr interessant und vielfältig.


Ich wünsche mir mehr davon, mehr solchen Austausch zu unterschiedlichsten Themen,

mehr solche Gespräche, bei denen jede/r seine Meinung sagt,

keiner den anderen zu überzeugen versucht, alle einander respektvoll begegnen

und man danach - unwillkürlich - auch all die anderen Meinungen in die eigenen Überlegungen mit einbezieht und so den eigenen Horizont erweitert…


Und weil ich schon oft das, was ich mir wünsche, ganz einfach ins Leben gerufen habe,

werde ich das wieder versuchen: „sieben mal sieben“ ist der Titel meiner Idee…

aber das ist (noch) eine andere Geschichte…


So verweben sich das Abschließen und die neuen Projekte.

Ich wünsche euch eine gute Woche!

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