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mein analoger Onlineshop

Der Computer ist ja prinzipiell nicht so meins und einen Onlineshop finde ich persönlich für Keramik nicht ideal.

(Ich würde nie eine Keramik kaufen, die ich nicht in der Hand gehabt habe.).

 

Aber für alle, die gerne online kaufen gibt es hier den "analogen Onlineshop".

Der genau genommen kein Onlineshop ist, sondern mein Angebot,

ausgewählte Produkte aus meinem Atelier auch per Post zu versenden. In Österreich.

(Für einen Versand ins Ausland meldet euch gerne, da muss ich mich dann aber erst nach den Bedingungen erkundigen.)

Es geht ganz einfach:

  1. Ihr sucht euch hier in der Galerie etwas aus.

  2. Ihr schreibt mir ein Mail, welches Produkt ihr haben wollt.

  3. Falls ihr zusätzliche Fragen zu Größe, Technik, Material, Einsatzbereich usw. habt, fragt gerne!

  4. Ihr schreibt auch dazu, ob ihr es selbst im Atelier abholen könnt (in diesem Fall vereinbaren wir einen Abholtermin)  oder ob ich es euch per Post schicken soll. (in jenem Fall brauche ich bitte Eure Adresse für den Postversand)

  5. Ihr bekommt (per Email) eine Rechnung von mir, die ihr per Überweisung oder mit paypal (atelier@1000blum.at) bezahlen könnt. Die Kosten für den Postversand und die Verpackung richten sich danach, was ihr auswählt, mindestens verrechne ich aber eine Pauschale von 7,-.

  6. Sobald das Geld auf meinem Konto ist, bringe ich euer Paket zur Post.

  7. Ihr packt es aus und freut euch über euren neuen keramischen Mitbewohner. 

Mir persönlich ist eine Abholung lieber, Keramik ist zerbrechlich,

muss aufwändig verpackt werden und kommt nicht immer heil an.

Falls etwas kaputtgeht, bekommt ihr euer Geld zurück,

Rücksendung und Umtausch schließe ich beim Postversand aus. 

quince días . quince hojas

Mein Konzept der „fünfzehn Tage“ ist quasi ein kreatives Trainingsprogramm. Durch Wiederholung, Übung, Variation und Reflexion schulen wir unsere kreativen Fähigkeiten und können Ressourcen, Vorlieben, Mustern und Widerständen auf die Spur kommen.

Es entstehen 15 Blätter (hojas), 15 Gestaltungen (und vielleicht noch ein paar mehr). Daraus ergeben sich neue Ideen und Impulse, individuelle Prozesse und Entwicklungen.

In Spanien sagt man für zwei Wochen "quince días", also 15 Tage, nicht 14, wie bei uns.

Da hat man dann quasi noch einen Bonustag extra. Das gefällt mir.

Ich habe aus diesem Projekt, das ich zunächst für mich selbst "erfunden" habe
(ich hab mir einen kleinen Block mit schönem Papier gekauft, darauf steht "quince hojas", also 15 Blätter - et voilá - fertig war die Projektidee!) auch ein Kursformat entwickelt.
Mir erscheint die künstlerische Praxis mehr denn je als eine unentbehrliche Grundlage aller kreativen Arbeit.
Kunst ist  - so wie ein Instrument oder eine Sprache - etwas, das neben Inspiration, Handwerk und Fachwissen  -
eben auch Übung braucht. 

Ceniza y arcilla . Asche und Ton

Ich versuche immer weniger Rohstoffe zu verwenden, weniger Glasuren, weniger Chemikalien, weniger Ressourcen.

Mich faszinieren die Oberflächen, glatt oder rau, feine Strukturen und Spuren, Ton in Ton oder bewusste Kontraste.

Und ich liebe "einfache" Lösungen. Daher faszinieren mich Engoben, Lehm- und Ascheglasuren, die man mit einfachsten, größtenteils natürlichen Mitteln herstellen kann. Was aber nicht bedeutet, dass es simpel ist, sie herzustellen und zu verwenden. Auch hier braucht es viele Experimente, unterschiedliche Mischungsverhältnisse, Temperaturen, Auftragstechniken... es gibt viel zu lernen. 

Expo "Huellas . Spuren"

In der Fundación Cultural Canaria Inge Stender vor der dramatischen Kulisse

des Golfo in El Hierro

fand am 28. März die Eröffnung meiner Ausstellung "Huellas . Spuren" statt.

Es handelt sich um eine Kombination aus den Bildercollagen des letzten Jahres und meinen aktuellen keramischen Arbeiten.

Ein sehr feiner Abend mit vielen interessanten Gesprächen und neuen Bekanntschaften!

Danke an Inge für die Einladung und Organisation, danke an alle, die gekommen sind
(insbesondere auch unsere Freunde/ Nachbarn aus Tiñor - vielen Dank für die Blumen!)
Und danke an den Capellmeister für die musikalische Begleitung!
Gemeinsam haben wir hier zum ersten Mal auch unsere künstlerischen Spuren hinterlassen.

Die Ausstellung läuft bis Ende Juni.

Urlaubsseminar 2024

Das erste Urlaubsseminar auf El Hierro war eine experimentelle Annäherung an Material und Techniken - für mich ungewöhnlich weil alles in einer Woche komprimiert sein musste, vor allem auch das Trocknen und Brennen.

Die Unterrichtssprache war Spanisch, eine große Herausforderung und gute Übung für mich.

Die Kombination aus kreativer Arbeit und Erholung bewährt sich, alle waren zufrieden und die Ergebnisse sind gut gelungen. 

... und ich denke über Themen fürs nächste Jahr nach... es ist ja schon alles ein bisschen anders hier auf der Insel... :o)

das HäferlCafé geht in die zweite Runde!

Ich versuche es noch einmal mit meiner keramisch-künstlerischen Vernetzungs-Plattform: Ursprünglich hatte ich die Idee eines jour fixe, einmal monatlich, bei Kaffee und Kuchen oder Rotwein am Lagerfeuer oder... ist sich bis jetzt aber irgendwie nicht ausgegangen, wir sind wohl alle zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt... also versuche ich es diesmal etwas anders: hier ist es wieder: das HäferlCafé!

Diesmal als facebook-Gruppe, zum Austausch und für bessere Vernetzung und Kommunikation. Was sich dann daraus ergibt, werden wir ja sehen... 

zur facebook-Gruppe

Tiñor, März und April 2024

Nach einer Pause von zwei Wochen (wir hatten Besuch und die Werkstatt blieb verwaist) geht es weiter mit Experimenten.

Der Aspekt der Collage - in diesem Fall Gefäß-Collage - beschäftigt mich auch bei meiner keramischen Arbeit sehr. Im Prinzip sind alle meine Arbeiten Collagen: Arbeitsschritt für Arbeitsschritt, Reihe für Reihe, Schicht für Schicht... unterschiedliche Ideen, Materialien und Arbeitstechniken verbinden sich zu einem Ganzen. 

Tiñor, Jänner bis März 2024

Experimente, Übungsprojekte und neue technische Herausforderungen, hier habe ich die Zeit für all das, was in Österreich zwischen Produktion und Kursbetrieb keinen Platz findet. 

Heuer beginne ich damit, für mich völlig neue Tonsorten und Brenntemperaturen auszuprobieren... 

Was man gut erkennt ist die Verschränkung der unterschiedlichen Projekte, die sich durch die Trockenzeiten ergibt. Das wirkt vielleicht auf den ersten Blick etwas verwirrend, man arbeitet quasi immer an mehreren Projekten parallel, aber man gewöhnt sich daran, es geht eben nicht anders...

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