Somewhere between lost and found there is floating. Not swimming. Not drowning. Just a little life letting the water decide for a minute.
Diese Zeit zwischen jetzt und gleich.
Dieser Raum zwischen hier und dort.
Das Abarbeiten von Listen mit all dem, was noch besorgt oder getan werden muss.
Das Anwachsen der Stapel von Dingen, die mitmüssen.
Das Fertigstellen all der Arbeiten,
die sich über den Sommer in der Werkstatt angesammelt haben.
Glasurtermine, ein Ofen nach dem anderen,
aussortieren und dokumentieren.
Viel muss erledigt, nichts darf vergessen werden.
In der Werkstatt wird es zusehends ungemütlich,
die Heizung plagt sich, das Solardach liefert nur mehr wenig Strom.
Es wird ruhiger.
Keine regelmäßigen Kurstermine mehr,
keine neuen Aufträge.
Mein Arbeitsrhythmus verändert sich.
Nichts Neues mehr beginnen, nur mehr abschließen,
das ist ungewohnt nach der langen und produktiven Sommerzeit.
Und dann…
In all dem Fertigmachen und Abschließen und Nichtvergessen tauchen auf einmal Ideen auf. Kleine Blubberblasen, nichts Konkretes, eher so Ahnungen…
Worte, Verbindungen, Zusammenhänge, Möglichkeiten, Fragen, was wäre wenn…
Überall dort, wo ein Projekt abgeschlossen wird entsteht ein neuer Raum.
Ein Raum, der nicht sofort gefüllt werden kann und muss.
So wie auch keines meiner Projekte jemals tatsächlich abgeschlossen ist.
Immer führt ja eines zum anderen…
Und aus genau diesem Grund ist für mich diese Zeit so wertvoll.
Diese Zeit des nicht mehr und noch nicht, in der alles möglich und noch nichts festgelegt ist.
Diese Zeit zwischen jetzt und gleich.
Dieser Raum zwischen hier und dort.



