
Herbstausstellung in 1000blum




Herbstausstellung in 1000blum: 17. und 18. Oktober 2026
jeweils 10-19:00
Präsentation mit Lesung, Musik
und einem kleinen Buffet: 17. Okt. um 17:00
"verwurzelt schweben"
ist das Motto der Arbeits- und Kurssaison 2026.
Eine Gruppe meiner KursteilnehmerInnen hat sich den Sommer über intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und sich mutig auf einen künstlerischen und sehr persönlichen Prozess eingelassen.
Dabei sind ganz unterschiedliche, individuelle und spannende Projekte entstanden, die wir bei der Herbstausstellung im Rahmen der NÖ Tage der offenen Ateliers präsentieren werden.
Dazu laden wir alle herzlich ein!
Alexandra Jost . AnneMarie Fink . Julika Prosenz . Margarete Kampichler . Margit Peter . Paola Crupi . Sandra Schmatz . Sigrid Frank . Ulli Wurzinger
KinderSommerwoche 2026




Danke für die Fotos an Klara, die heuer ihr Schulpraktikum bei mir gemacht hat
und mir eine große Hilfe war!
In der letzten Ferienwoche findet traditionell die KinderSommerwoche für die etwas älteren Kinder und Jugendlichen statt:
Wir modellieren, drehen, malen, plaudern und spielen und lernen dabei ganz nebenbei viel über Ton, Steine, Chemie, Physik, Geologie, die Entstehung der Erden, das Leben in der Steinzeit und jetzt, und nicht zuletzt über uns selbst.
Heuer waren wir unter anderem damit beschäftigt, "wilden" Ton zu suchen, zu finden und zu formen, eine Weiterführung des Projektes Archeomagia in der Kindergruppe. Die Figuren und dazugehörigen Geschichten - teilweise sogar auf Englisch, weil Laura aus Rom ja nicht Deutsch spricht, sind großartig geworden!
Archeomagia




Silvia Lombardi und Laura Salvina
arbeiten im August als Gäste bei mir im Atelier
an ihrem Projekt Archeomagia.
Sie finden Ton in der Umgebung, formen ihn zu kleinen Figuren und erzählen Geschichten über diese Wesen.
Ein Ausflug zu Heinz Lackinger war Teil unserer Zusammenarbeit.
Der Austausch und das Zusammenleben- und arbeiten mit den Römerinnen ist mir eine große Freude und Quelle der Inspiration!
hier findet ihr eine ausführliche Dokumentation des Projektes: Archeomagia in 1000blum
KinderSommer 2026




Danke für die Fotos an Klara, die heuer ihr Schulpraktikum bei mir gemacht hat
und mir eine große Hilfe war!
Der KinderSommer ist seit Jahren ein Fixpunkt in meinem Atelier.
Gleich in der ersten Ferienwoche waren die Volksschulkinder dran: Drei Vormittage die Werkstatt und die eigenen Möglichkeiten und Ideen erkunden, Materialien und Techniken kennenlernen, was ist Ton? wie arbeitet man damit? warum muss er gebrannt werden und wann ist es besser, ihn nicht zu brennen (weil er wieder aufbereitet werden kann zum Beispiel).
Unser Thema waren heuer die "wilden Kerle", ein Buch, das vielen von uns aus unserer Kindheit vertraut ist und mit dem ich sehr gerne arbeite.
Gefühle ausdrücken, Zusammenhänge begreifen, Verbindungen zwischen uns selbst, den anderen, dem, was wir tun und unserer Umwelt herstellen... Ton ist so viel mehr als ein Bastelmaterial!
Fräulein Sophie geht tanzen...




Die Tanzenden wurden für Verrückt gehalten von denjenigen, die die Musik nicht hören konnten.
F. Nietzsche
Fräulein Sophie zieht das Kleid mit den weißen Punkten an
und geht tanzen.
In diesem Kleid fühlt sie sich wie eine spanische Flamencotänzerin.
Wie Marylin Monroe.
Und wie Minnie Mouse.
Fräulein Sophie kann nicht tanzen.
Also. Nicht richtig.
Aber.
No importa.
Das ist ihr egal.
Jede/r kann tanzen!
Fräulein Sophie ist wie du und ich.
Alt oder jung, groß oder klein, dick oder dünn.
Laut oder leise fröhlich oder traurig, mal so und mal so.
Aber.
No importa.
Das ist ihr egal.
Jede/r ist so wie du und ich!
Fräulein Sophie klebt sieben Porzellanpünktchen auf jede Tasse.
Das dauert lange.
Und ob es sich lohnt?
Aber.
No importa.
Das ist ihr egal.
Und ob es sich lohnt, weiß man ohnehin
immer erst hinterher.
Georg hat gesagt, er mag meine alten Arbeiten lieber, weil sie nicht so perfekt sind.
Das beschäftigt mich.
Ich mag meine alten Arbeiten nicht lieber und ich finde die neuen nicht perfekt.
Ich finde manche meiner Arbeiten perfekt.
Alte und Neue.
Aber.
Georg hat recht.
Es ist nicht so sehr die Technik oder die Gleichmäßigkeit, was sie perfekt macht.
Es sind kleine Details, oft ungeplante.
Oft sind es Spuren.
Spuren meiner Finger, Spuren der Werkzeuge.
Eine kleine Schramme, ein Glasurtröpfchen.
Es ist quasi ein Zusammentreffen.
Ein Zusammentreffen von Idee, Ausführung und dem Unvorhersehbaren.
Eukalyptusblatt trifft auf Tasse trifft auf Giraffe.
So in etwa.
Jetzt tanzen meine Tassen,
sie sind gar nicht gerade.
Sie tragen die Spuren meiner Finger, die sie geformt haben, haben Wellen und Ecken.
Jede ist anders und doch gehören sie zusammen.
Und jede ist auf ihre Art perfekt.
In Tiñor ist alles anders...




Mehr Experimenten mit Formen, Farben und Oberflächen und dem Versuch, meine Faszination für die Landschaft dieser Insel, das Meer, den Wind, die Eukalyptusblätter und das Erzählen von Geschichten keramisch umzusetzen.
Tassen gehen immer...




In Tiñor ist alles anders - dieser Winter war den Tassen gewidmet, Experimenten mit Formen, Farben und Oberflächen und dem Versuch, meine Faszination für die Landschaft dieser Insel, das Meer, den Wind, die Eukalyptusblätter und das Erzählen von Geschichten keramisch umzusetzen.
