heute ist Montag...
- Christine
- vor 7 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Die ersten Glasurexperimente sind fertig.
Man soll sich ja nicht selbst loben.
Warum eigentlich nicht?
Einiges ist ziemlich gut geworden.
Anderes weniger.
Auf jeden Fall gibt es erste richtig gute Tassen und es werden immer mehr!
Ich habe die gefundenen Sande getestet.
Sie schmelzen nicht, was spannend ist und
Rückschlüsse darauf zulässt, um welche Gesteine es sich handelt.
Falls man sich mit Steinen auskennt.
Was ich nicht tue.
In jedem Fall unterscheidet sie das grundlegend von den vulkanischen Sanden,
die ich im Winter verwendet habe.
Die Effekte werden andere sein.
In meiner Werkstatt versammelt sich das Leben.
Vom Anfang bis zum Ende:
Eine Kursteilnehmerin macht eine Schale als Abdruck von ihrem Babybauch.
Wir feiern Kindergeburtstag.
Eine Gruppe kommt zum „Polterabend“.
Nach der Hochzeit drucken wir die Blüten aus dem Brautstrauß auf einen Teller.
Gutscheine werden zu Geburtstagen und zum Muttertag verschenkt.
Erinnerungsgefäße (nicht nur) für Abschiede gestaltet.
Urnen gebaut.
Dazwischen üben wir Zentrieren, gleichmäßiges Hochziehen,
henkeln, modellieren und machen Glasurexperimente.
Und stellen immer wieder fest:
Vordergründig ist es der Ton, den wir zentrieren,
sind es Figuren, Schalen, Henkel und Teller, die wir formen.
Was wir aber wirklich gestalten, sind wir selbst und unser Dasein.
Da.Seins.Formen
















