
Als Maltherapeutin und aus eigener langjähriger Selbst-Erfahrung weiß ich um die heilende Wirkung der künstlerischen Arbeit: In meiner Werkstatt darf experimentiert, gelernt und geübt werden, es werden Ideen gesammelt und wieder verworfen, Materialien ausprobiert, Projekte entwickelt und umgesetzt.
Das Gestalten mit unterschiedlichen künstlerischen Materialien unterstützt uns dabei,
zu Gestaltern unserer eigenen Welt zu werden,
die regelmäßige künstlerische Praxis, die auch Fehler, Widerstände und Unvollkommenheiten akzeptiert,
ja sogar begrüßt, gibt uns die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, kreativ, künstlerisch und persönlich.
Indem wir uns eine regelmäßige kreative Auszeit nehmen, finden wir Ruhepole in der Hektik des Alltags.
Die kreative Arbeit kann bewusst für eine tiefere Selbsterkenntnis eingesetzt werden,
kann aber auch experimentell und spielerisch erfolgen (vor allem bei Kindern -
aber auch wir "Großen" profitieren davon, wenn wir uns auf einen kreativen Prozess einlassen,
ohne genau zu wissen, wo er uns hinführen wird).
Kreativtraining kann als Selbsterfahrung und Selbstfürsorge die persönliche Entwicklung unterstützen
oder Begleitung in schwierigen Lebenssituationen wie Trauer, Krankheit, Trennung… bieten.
Eine Wirkung zeigt sich immer - oft auf überraschende Weise
aktuelle Angebote:
ein paar Worte zum Kreativtraining:
Die kreativen Methoden helfen uns unter anderem:
… Ressourcen und Selbstwert zu stärken
… Stressabbau zu fördern
… innere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit zu erlangen
… neue Fähigkeiten zu entdecken
Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.
Offenheit und Neugierde auf die eigenen Prozesse reichen vollkommen!
Der Gebrauch unserer Hände schützt uns gegen Einsamkeit, Angst und Depression.
In vielen Lebenssituationen kann es hilfreich sein, auf diese Weise eine neue Perspektive einzunehmen um den persönlichen Alltag (noch) besser bewältigen zu können.
Der Schwerpunkt liegt auf dem spontanen Gestaltungsprozess.
Den Materialschwerpunkt kannst du selbst bestimmen.
Kreativtraining ist und ersetzt keine Psychotherapie,
kann einen therapeutischen Prozess aber unterstützen und begleiten.
Kreativtraining ist kein Malkurs, therapeutisches Töpfern ist kein Töpferkurs –
auch wenn Techniken erlernt und Materialien erforscht werden,
geht es in erster Linie um den kreativen Ausdruck mit unterschiedlichen Materialien.
Es geht um das gute Gefühl, das es in uns erzeugt, wenn wir etwas
mit unseren Händen gestalten. Und um die Ideen, die wir dabei haben.
Wenn unsere Hände beschäftigt sind, kann unser Unterbewusstsein
auf Wanderschaft gehen.
Das stärkt uns.
Vielleicht mögen wir darüber reden.
Vielleicht aber auch nicht.
Wirken tut es auf jeden Fall.
Weil wir in der Gestaltung (und schon während des Gestaltungsprozesses) eigene Fähigkeiten entdecken, neue Wirklichkeiten kreieren und überraschende Lösungen finden können.
hier geht`s zu den Angeboten
Kreativtraining für Kinder und Jugendliche
„Damit Kinder und Jugendliche glückliche und flexible Erwachsene werden können,
müssen sie lernen, dass sie etwas für ihr eigenes Wohlbefinden tun können…“ (nach K. Vopel, Zauberhände)
Die kreative Arbeit eignet sich besonders zur Förderung und ressourcenorientierten Stärkung
von Kindern und Jugendlichen.
Junge Menschen sind oft spontan und sinnlich, d.h. sie fühlen und spüren mehr,
als sie reflektieren und besprechen.
Manches, wofür es (noch) keine Worte gibt, kann in der kreativen Arbeit sichtbar werden.
Das Kreativ-Atelier als Möglichkeitsraum unterstützt selbstbestimmtes und bedürfnisorientiertes Handeln. Die Kinder und Jugendlichen werden zu Gestalter*innen ihrer Welt, „alles ist möglich!“
Es geht nicht so sehr darum, etwas zu produzieren, als vielmehr darum, sich auszudrücken.
Andererseits kann es aber auch ungemein stärkend sein, ein Werk „ganz selber“ geschaffen zu haben.
Auch vergleichsweise junge Kinder können mit ein bisschen Unterstützung erstaunliche künstlerische Arbeiten herstellen. das stärkt das Selbstvertrauen.
Ein positives Selbstbild wird aufgebaut, die Kinder und Jugendlichen erleben, was sie alles können.
In einem geschützten Rahmen werden neue Erfahrungen gemacht
und kreative Kommunikationsmöglichkeiten erlernt.
Das heißt für mich als Begleiterin, sehr aufmerksam und achtsam zu sein,
genau so viel mitzuhelfen, dass es keine Überforderung und Frustration gibt,
aber sehr zurückhaltend, immer die Ideen und Impulse der Kinder respektierend.
Arno Stern beschreibt das sehr schön in seinem Buch „Die Kunst des Dienens“,
wobei mir persönlich das Wort „Dienen“ nicht so gut gefällt, aber die Idee dahinter halte ich für wunderbar:
"Wir unterstützen die Kinder „ganz nebenbei“ dabei, es selbst zu machen."
„Hilf mir, es selbst zu tun“ hat ja auch Maria Montessori gesagt.
Ein großes Methodenangebot - malen und zeichnen, plastisches Gestalten, Collage, Rollenspiel, Märchenarbeit, Körperübungen… weckt immer wieder neu das Interesse und bietet vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten.
Der Schwerpunkt liegt auf dem spontanen, spielerischen Gestaltungsprozess.
Wie immer bei einer pädagogischen Begleitung steht auch hier die Beziehungsarbeit im Mittelpunkt.
Als Kreativtrainerin bin ich ganz für die Kinder/ Jugendlichen und ihre kreativen Bedürfnisse da.
Auch das stärkt das Selbstvertrauen und hilft meinen KlientInnen, sich „gut“ zu fühlen.




